In der letzten Woche habe ich dank Berliner Fashionweek und Bread & Butter so viel gesehen, dass ich schon fast den Überblick verliere. Jetzt versuche ich aber mal aus meinem Gekritzel im Notizbuch, meinen Fotos und dem was ich noch im Kopf gespeichert habe zusammenzufassen. Da das Thema Hosen wahnsinnig spannend ist, fange ich damit auch gleich an. In Sachen Jeans haben mir eigentlich alle Firmen auf der Bread & Butter bestätigt, dass die Skinny am stärksten verkauft wird. Trotzdem sind die Boyfriends und skinny Boyfriends ein riesen Thema, und an der modebewussten Fashionweek-Besucherin habe ich auch selten Skinny, sondern eher Boyfriend entdeckt. Auf der Fashionweek selbt dominierte ganz klar die Bundfaltenhose. Edel in glänzenden Seidenstoffen oder Glitzeroptiken, cool mit tiefem Schritt und auf der Hüfte sitzend. Glanzleggings dürften sich so langsam verabschieden, dafür wird das Thema Leder immer stärker. Die Lederleggings hat eigentlich in fast keiner Kollektion gefehlt und dürfte im nächsten Winter somit ein wirkliches Key-Piece sein. Sowohl auf den Schauen, als auch getragen und auf der Bread & Butter habe ich viele „Jogginghosen“ gesehen. Nicht immer nur in Jersey oder Molton, teilweise auch in Satin- oder sogar Seidenqualitäten. Wichtiges Detail sind hier die Bündchen am Beinabschluss, und je nach Material können diese Hosen lässig zu Sneakern oder sexy zu High Heels getragen werden. Die wichtigste Aussage war für mich, dass das Hüftvolumen bleibt bzw. stärker wird - egal ob bei sportlichen, coolen, femininen oder eleganten Hosen. Bei Chinos, Jodhpurs, Sarouels und Boyfriends also auf jeden Fall zuschlagen. Ein super Styling macht hier übrigens Tatort-Komissarin Friederike Kempter vor.
Alle Highlights findet ihr in unserem Fashion Week Special
Quelle: Maison Scotch
Wie bereits erwähnt habe ich mir auf der Bread & Butter in Berlin die zweite Maison Scotch Kollektion angeschaut. Leider musste ich vor dem Betreten des Messestandes einen regelrechten Vertrag unterzeichnen, dass ich weder filmen noch fotografieren werde. Mit Bildmaterial sieht es also – mal abgesehen vom Pressematerial – eher schlecht aus. Ich hoffe also, ihr könnt euch ein bisschen reindenken. Die Geschichte von Maison Scotch ist die der Pusteblume. Marieke, die Chefdesignerin, liebt die Vorstellung, dass die Kleidungsstücke, die sie entwirft, irgendwo ein neues Leben anfangen. So wie die Samen der Pusteblume. Alte Dinge, wie Kleidungsstücke der Mamas und Omas, Vintageklamotten, antiker Schmuck und gesammelte Gegenstände liegen im Fundus von Maison Scotch. Weiter nach dem Sprung…
Quelle: Styles you love
Ich hatte gestern Morgen die große Ehre der erste Gast beim Event Guerilla Couture von Schumacher sein zu dürfen. Und was gibt es schöneres, als sich in einer wunderschönen, toll dekorierten Location bei leckerem Tee und kleinen Köstlichkeiten mal die komplette Schumacher Kollektion außerhalb des Laufstegs anschauen zu dürfen? Bei der Location handelt es sich um ein großzügig geschnittenes Loft am Prenzlauer Berg. Mit offener Küche, wo sogar für einen gekocht wird, mit tollem Bad und Schlafzimmer. Alles offen und mit durchdachtem Schienensystem durch Vorhänge beliebig abzutrennen. Extra für Guerilla Couture wurde das Loft, das eigentlich bewohnt ist, komplett umdekoriert. Überall sieht man tolle Bücher und Bildbände, die aus der Bibliothek von Schumacher stammen. Alles ist mit viel Liebe und Hingabe bis ins kleinste Detail durchdacht, von den Schumacher Papier-Servietten und Seifen bis hin zu den kleinen Schleifchen an den Satin-Kleiderbügeln. Weiter nach dem Sprung…
Nachdem ich im Juli so begeistert von der ersten Maison Scotch Kollektion war, wollte ich auf der Bread & Butter natürlich schauen wie sich die Kollektion weiterentwickelt hat. Und ich wollte unbedingt Marieke, die Chefdesignerin von Maison Scotch kennenlernen. Das habe ich auch, und ich habe für euch ein richtig langes Interview mit Marieke gemacht. Sie verrät uns unter anderem wie nervös und aufgeregt sie vor der letzten Bread & Butter im Juli war, als die Debütkollektion erstmalig gezeigt wurde.
… heißt es morgen wieder. Und im Moment hätte ich weder noch mehr Mode, noch die eisige Kälte länger ertragen. Also bin ich ausnahmsweise wirklich froh Berlin morgen verlassen zu dürfen. Dafür freue ich mich dann umso mehr im Juli wiederkommen zu dürfen. Die letzten Tage waren aufregend, spannend und anstrengend, jede Menge Termine, Messen, Schauen, Interviews. Meine Highlights in diesem Jahr waren definitiv die Show von Schumacher, PerretSchaad und Mongrels in Common. Ansonsten natürlich mein Interview mit Custo Dalmau und Marieke, der Designerin von Maison Scotch (das Interview werde ich euch am Dienstag zeigen). Ich bin gespannt was uns die nächste Fashionweek in Berlin an Highlights zu bieten hat, die nächsten Wochen wird uns mit den Schauen in Kopenhagen, Mailand, Paris, New York und London bestimmt auch nicht langweilig. Also kann ich morgen nach einem letzten Termin - Schumacher Guerilla Couture - beruhigt meinen Heimflug antreten, ohne Angst vor Langeweile haben zu müssen…
Quelle: Styles you love
Auf der Bread & Butter führte mein erster Weg zu Levi´s. Da die Levi´s Jeans ist die Mutter aller Jeans ist interessiert es mich immer besonders, wie sich diese Kollektion weiterentwickelt. Natürlich wollte ich auch hier auf den Zahn fühlen, wie man für den nächsten Winter über die Positionierung von Skinny´s und Boyfriends denkt. Weiter nach dem Sprung…
Kommt mir irgendwie bekannt vor, dachte ich als das erste Model rauskam. Nicht das Model, sondern das Outfit. Als das zweite Model den Laufsteg betrat hatte ich es kapiert. Das war die Sommerkollektion, die sie ja im Sommer bereits auf der Copenhagen Fashionweek gezeigt hatte. Nachdem ein Sommer-Outfit nach dem anderen rauskam, und ich eigentlich gerade die Kamera wegpacken wollte, zeigte sie dann zum Abschluss doch noch ganze sieben Outfits die ganz offensichtlich für den Winter waren. Das fand ich persönlich etwas schade, da ich davon natürlich gerne etwas mehr gesehen hätte und mir so kaum eine Meinung bilden kann. Die sieben Outfits die ich gesehen habe, haben mich nämlich nicht so wirklich überzeugt, vor allem nachdem ich die Frische der Sommerkollektion so schön fand. Ich will euch die Bilder aber dennoch nicht vorenthalten, dann könnt ihr euch selbst eure Meinung bilden.
Quelle: Styles you love
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Das internationale Supermodel Alek Wek ist bei Anja Gockel gelaufen, und ich habe es geschafft ein paar richtig gute Fotos zu machen – ohne mich selbst loben zu wollen. Bei Anja Gockel hat es geglitzert und gefunkelt, mit viel Gold und Pailletten zeigte sie schon die perfekten Silvesteroutfits für das nächste Jahr.
Quelle: Styles you love Alle Highlights findet ihr in unserem Fashion Week Special
Bei Strenesse habe ich heute mal einen Blick ins kreative Chaos hinter die Kulissen geworfen. Im Backstage Bereich tummelten sich die Models, die mir irgendwie schon recht Fashionweek-ermüdet vorkamen. Ratz Fatz ging das ganze von statten, nicht mal besonders hektisch habe ich es empfunden. Aber während der Show sah es dann bestimmt nicht mehr so relaxed aus, da stand ich aber schon wieder vor dem Laufsteg um mir das Styling in der Vollendung anzusehen. Und jetzt zur Kollektion: Auch bei Streness Blue spielten Karos und Glitzeroptiken eine zentrale Rolle. Weiter nach dem Sprung…



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