Im Februar habe ich Philipp Kraft von Mary & Paul einen Tag nach Düsseldorf zum Ordern begleitet. Da ich ja mit Einkauf sonst nichts am Hut hatte war es super interessant für mich diese Seite mal kennen zu lernen und zu sehen, nach welchen Kriterien für die nächste Saison geordert wird. Als Designerin bekommt man die Seite des Kunden in der Regel nicht mit, deshalb bin ich nach einem langen und inspirierenden Showroom-Tag um eine Erfahrung reicher. Geordert wurde Paul & Joe, Paul & Joe Sister, Catherine Malandrino und Milly. Ich habe Philipp Kraft als Fotografin assistiert, glücklicherweise mit meiner Kamera, sodass ich euch schon mal ein paar schöne Teile zeigen kann, die dann ab Juni bei Mary & Paul eintreffen. Mir fällt das Warten jetzt schon schwer, besonders den schwarzen Trenchcoat mit tollem Schultervolumen von Paul & Joe könnte ich jetzt schon ganz gut gebrauchen…
Eben habe ich dieses tolle Label entdeckt, und mich sofort verliebt. Die Kopenhagener Designerin Birgitte Raben Olrik kreiert für ihr Label Rabens Saloner tolle Mode, die natürlich einen skandinavischen Einschlag hat. Tolle Bundfaltenhosen, Seidentops, Baumwollkleidchen und Ledersandalen in wunderschön zarten Sommerfarben. Und alles zu Preisen, die man durchaus bezahlen kann und mag. Alles hat irgendwie einen eigenen Charakter und verbindet viel Liebe zum Design mit tollem Tragekomfort. Die kleinen Ledertaschen und Armbänder gefallen mir besonders gut, ein ganz eigener Stil der bei mir schon fast wieder den hinterhältigen Kaufrausch auslöst. Und natürlich habe ich wieder ein paar Online Shops für euch gefunden, die Rabens Saloner im Sortiment haben. Bei YouHeShe gibt es die beste Auswahl, aber auch bei Wild Swans werdet ihr fündig. Ein paar Teile findet ihr auch bei Delilah. Das hier sind meine Lieblingsteile:
Bildquelle: Rabens Saloner

Der Hugo Boss Award wird am Donnerstag den 11.3. wieder an die besten Studenten der Staatlichen Modeschule Stuttgart verliehen. Letztes Jahr gewann Wolfram Bier, der mir hier ein Interview gegeben hat, den Preis, der mit einem der gegehrten Praktika in der Boss Kreativabteilung und einem Geldpreis dotiert ist.
Das Motto des diejährigen Awards lautet “New Black Tie”. Bei der öffentlichen Preisverleihung im Haus der Wirtschaft können wir uns also auf elegante Abendroben freuen. Kevin Lobo, Director Boss Black, wird den Preis persönlich verleihen und wir stehen dann natürlich sofort für ein Interview mit ihm und den glücklichen Gewinnern bereit.
Vom 12.-14.3. kann man die Siegerkollektionen dann noch auf der Blickfang Designmesse bewundern.
Endlich schmilzt der Schnee vor meinem Fenster, und ich kann es kaum erwarten bis auf der Wiese die ersten Blümchen aus der Erde kommen. Je näher der Monat März rückt, desto besser wird meine Laune. Die Tage werden wieder länger, und ab und zu bekomme ich einen Anflug von Frühlingsgefühl. Zum Beispiel, wenn ich mir meine Collage mit den pudrigen Sommerfarben anschaue. Die bringen so viel Leichtigkeit und Optimismus rüber, dass ich am liebsten anfangen würde alles Dunkle aus meinem Kleiderschrank zu schmeißen. Wer mit knalligen Farben nicht so viel anfangen kann und so wie ich den skandinavischen Stil liebt, für den werden die Powder-Töne auch die Farben des Sommers werden. Besonders schön wirkt die Farbe natürlich auch auf leichten Qualitäten wie hauchdünnen Baumwollshirts oder Seidenkleidern
Die Show von Betsey Johnson erinnerte ein wenig an eine bunte Version der letzten Chanel Show: Die Models tummelten sich im Heu. Das die Show von Betsey Johnson bunt und schrill wird, hat wohl in New York niemanden überrascht. Dass sich ausgerechnet sie bei Karl Lagerfeld ‘inspirieren’ lässt, wohl schon eher. Mit der Show lag sie am Karnevals-Wochenende auf jeden Fall gold richtig. Und ihr eigener Auftrit im Sträflings-Strampler mit Glitter-Herz setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Was zwischen der ganzen schrillen Show in Erinnerung bleibt: Die Taille steht bei Betsey Johnson im Mittelpunkt und bunte Hüte können erstaunlich gut aussehen. Ansonsten bleibt die Erkenntnis: Frau Johnson bleibt die Meisterin der Selbstinszenierung und das sogar ohne sich selbst etwas auszudenken. Wer in New York sonst noch für Aufsehen sorgte, lest ihr in unserem Fashion Week Special.
Der maritime Matrosenlook ist ein Trend, der uns alle paar Jahre wieder einholt. Trotzdem scheint niemand genervt auf die immer wiederkehrenden Ringel zu reagieren. Wahrscheinlich weil Ringel einfach gute Laune machen und sich zu allem super kombinieren lassen. Bestimmt wird es bald auch wieder haufenweise T-Shirts mit Anker- und Seemannsmotiven geben. Die sollten wir allerdings links liegen lassen, denn davon hatten wir wirklich schon genug. Schöner sind ausgewaschene Ringelshirts in Vintage-Optiken, die dann zu leichten Bundfaltenhosen mit üppigem Hüftvolumen kombiniert werden. Auch stark ausgewaschene Denims in Form von Boyfriends oder Tulpenröcken passen zum Look, Hauptsache es sieht nach Lieblingsoutfit aus. Wer wie ich auf mädchenhafte Sommerkleider steht kombiniert zum weißen Baumwoll-Hängerchen einfach einen hauchdünnen, geringelten Jerseyschal und ein blaues Jäckchen in Vintage-Optik. Am besten gefallen mir persönlich die richtig ausgewaschenen Blautöne, die super zu Jeans, aber auch zu weißen Sommerkleidern aussehen.
Die Frühlingsgefühle kommen bei mir immer mit dem Blick auf die ersten Sommerkollektionen auf. Ganz unabhängig vom Wetter hebt sich meine Stimmung, wenn ich sehe, dass alles wieder pudriger, leichter, farbenfroher wird. In den letzten Tagen bin ich der Frage nachgegangen, welche Farben wir uns in diesem Jahr in den Kleiderschrank hängen sollten. Und damit sich jeder selbst sein Bild machen kann habe ein paar Collagen gemacht, die ich euch jetzt nach und nach vor die Füße werfen werde. Natürlich brauchen wir noch nicht direkt mit den hochsommerlichen Styles anfangen, aber ein wenig lebendiger und wärmer dürfen die Farben ruhig sein. Ich bin in diesem Jahr ein ganz großer Fan von allen pudrigen Nude-Tönen, aber auch die frischen Beerenfarben haben es mir angetan. Und mit denen möchte ich auch direkt anfangen, das ist zwar das sommerlichste aller Themen, aber irgendwie ist mir jetzt danach. Außerdem spricht nichts dagegen auch jetzt schon ein paar Accessoires oder Teile zu unseren noch notwendigen Winterklamotten zu kombinieren. Vielleicht bringt das ja was und der Sommer kommt schneller…
Da die Mode der 40er und 50er Jahre einfach wunderschön weiblich, elegant und detailverliebt war beeinflußt sie derzeit immer mehr Kollektionen. Jennifer Lopez zeigt, dass ein Trench im Jacky Kennedy-Stil nicht nur der Figur schmeichelt, sondern sich zwischen all den klassischen Varianten wunderschön hervorhebt. Und da draußen Gott sei Dank endlich Tauwetter angesagt ist müssen wir uns über den Nachfolger unseres Daunenmantels so langsam Gedanken machen. Eine wunderschöne Trench-Variante habe ich gestern abend auf meinem Sofa entdeckt. Im Film “Selbst ist die Braut” an Sandra Bullock. Nach stundenlanger Internetrecherche habe ich den Versuch aufgegeben, den Mantel irgendwo zu finden. Dafür habe ich diese drei Mäntelchen entdeckt, die dem schon sehr nahe kommen:
Quelle: PicApp
Quelle: Maison Scotch
Wie bereits erwähnt habe ich mir auf der Bread & Butter in Berlin die zweite Maison Scotch Kollektion angeschaut. Leider musste ich vor dem Betreten des Messestandes einen regelrechten Vertrag unterzeichnen, dass ich weder filmen noch fotografieren werde. Mit Bildmaterial sieht es also – mal abgesehen vom Pressematerial – eher schlecht aus. Ich hoffe also, ihr könnt euch ein bisschen reindenken. Die Geschichte von Maison Scotch ist die der Pusteblume. Marieke, die Chefdesignerin, liebt die Vorstellung, dass die Kleidungsstücke, die sie entwirft, irgendwo ein neues Leben anfangen. So wie die Samen der Pusteblume. Alte Dinge, wie Kleidungsstücke der Mamas und Omas, Vintageklamotten, antiker Schmuck und gesammelte Gegenstände liegen im Fundus von Maison Scotch. Weiter nach dem Sprung…






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