Je näher der Frühling rückt (eigentlich sollte er ja schon längst da sein), desto mehr Spitze finden wir auch in den Geschäften und Onlineshops. Mädchenhafte Baumwollkleider mit Broderie Anglaise, gerüschte Blusen und Tops, partytaugliche Spitzenbodys über die Madonna vor zwanzig Jahren froh gewesen wäre, und jede Menge Accessoires natürlich. Spitze kann schnell billig aussehen, deshalb sollte man hier, ähnlich wie bei Spitzenstrumpfhosen, auch ein bisschen mehr investieren. Ich persönlich bin ein Fan von verspielten Kleidchen mit Rüschen und Vintage-Spitze, die kann man auch relativ preisgünstig ergattern. Und wer ein geschicktes Händchen hat sollte dazu unbedingt mal versuchen die Haare einzuflechten (zur Not macht das auch der Frisör). Sobald der Sommer da ist werde ich auf jeden Fall auch öfter mal zu Spitze greifen…
Weiß ist eine Sommerfarbe, die nie aus der Mode kommt. Trotzdem sieht sie in diesem Jahr besonders schön und frisch aus. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir in diesem Jahr mit einer riesigen Palette an Weißnuancen verwöhnt werden. Sie dürfen untereinander gemixt werden und harmonieren besonders gut zu Accessoires in warmen Goldtönen. Am schönsten sieht Weiß natürlich im Sommer aus – zu brauner Haut und schönen Ledersandalen. Aber auch jetzt können wir Tuniken, Blusen und Longsleeves schon toll zu Jeans und Jodhpurhosen kombinieren. Nur mit dem flattrigen Sommerkleid müssen wir wahrscheinlich noch eine Weile warten…
Jogginghosen gehören definitiv wieder in unseren Kleiderschrank und zum coolen Partyoutfit. Bitte nicht schon wieder… dachte ich mir anfangs auch. Die neuen Varianten haben allerdings nichts mit plüschigem Paris Hilton - Juicy Couture - Style zu tun. Die neue Jogginghose ist natürlich inspiriert von den zur Zeit angesagtesten Hosenformen wie der Jodhpur- oder Haremshose. Von Diesel gibt es schon eine Menge schöner Styles in der Kollektion, die zu High Heels und Tanktop auf jeden Fall neu und cool aussehen. Ich erinnere mich an einen ähnlichen Hosentrend vor 4-5 Jahren, der sich in Deutschland nicht so richtig durchgesetzt hat. In Kopenhagen rannte damals alles in Haremshose rum, hier war es den meisten wohl zu experimentell. Aber Jodhpurs, Chinos und Bundfaltenhosen haben sich jetzt auch durchgesetzt, deshalb bin ich mir sicher dass die Jogginghose (in abgewandelter Form) auch kommen wird.
Wer jetzt noch in den Winterurlaub fährt bekommt mit der Show von D&G, die gestern in Mailand präsentiert wurde, bestimmt die richtige Einstimmung. Hütten-Feeling Deluxe hieß es bei Domenico Dolce and Stefano Gabbana, denn sie zeigten mit ihrer Kollektion, was ein Norweger-Muster so alles kann. Und das sah alles andere als langweilig aus. Wer bisher dachte dass Rentiere und Schneesterne auf dicke Pullis und Mützen gehören, wurde eines besseren belehrt. Wunderschöne Muster-Varianten zierten nicht nur voluminöse Mäntel mit dicken Strickbündchen, sondern auch handgestrickte Overalls, kleine Pullunder und Kurzarm-Pullis mit kleinen Puffärmelchen. Völlig neu war aber die Umsetzung dieses typischen Strickmusters in Printform auf transparenten Seidenblusen und verspielten Volantkleidern. Sogar auf Jeans wurde der Norwegerstern umgesetzt. Ich fand die Kollektion seit langem die beste von D&G und bin mir ganz sicher, dass die Norweger-Geschichte bei Zara & Co. im nächsten Winter ein riesengroßes Thema wird. Ausnahmsweise bin ich jetzt mal traurig, dass zwischen jetzt und dem nächsten Winter noch der Sommer liegt. Ich bin in absoluter Pisten-Stimmung. Mehr zu den Fashionweeks könnt ihr euch hier zu Gemüte führen…
Endlich schmilzt der Schnee vor meinem Fenster, und ich kann es kaum erwarten bis auf der Wiese die ersten Blümchen aus der Erde kommen. Je näher der Monat März rückt, desto besser wird meine Laune. Die Tage werden wieder länger, und ab und zu bekomme ich einen Anflug von Frühlingsgefühl. Zum Beispiel, wenn ich mir meine Collage mit den pudrigen Sommerfarben anschaue. Die bringen so viel Leichtigkeit und Optimismus rüber, dass ich am liebsten anfangen würde alles Dunkle aus meinem Kleiderschrank zu schmeißen. Wer mit knalligen Farben nicht so viel anfangen kann und so wie ich den skandinavischen Stil liebt, für den werden die Powder-Töne auch die Farben des Sommers werden. Besonders schön wirkt die Farbe natürlich auch auf leichten Qualitäten wie hauchdünnen Baumwollshirts oder Seidenkleidern
Nachdem wir in den letzten Monaten vermehrt auf knielange Rock- und Kleidformen gestoßen sind, zeigte Marc Jacobs auf seiner Show für den Kommenden Herbst/Winter vor allem wadenlange Formen. Die Kombination verschiedener Beige- und Grautöne sowie der Mix aus unterschiedlichen Wollstoffen erinnerte mich irgendwie an einen Nachkriegs-Look, in dem alles gemixt und verarbeitet wurde was noch zur Verfügung stand. Trotzdem sah das ganze nicht altbacken und langweilig, sondern neu und vor allem sehr feminin aus. Bei den Farben dominierten ganz klar die Naturtöne, schimmerndes Gold und Silber sowie üppige Pelzdetails und Pailletten sorgten für ordentlich Glamour in der Kollektion. Besonders gut hat mir das Styling der mädchenhaften Baumwollkeider mit englischer Spitze gefallen, die mit langen Lederhandschuhen und Fellcapes kombiniert wurden. Mit Pannesamt, Leder und Mongolischem Pelz sah ich auch die goldenen Zwanziger ein wenig durchblitzen, alles in allem eine schöne Kollektion, die natürlich wieder stark nach Retrolook aussah. Mehr zu den Fashionweeks findet ihr hier
Quelle PicApp
Der maritime Matrosenlook ist ein Trend, der uns alle paar Jahre wieder einholt. Trotzdem scheint niemand genervt auf die immer wiederkehrenden Ringel zu reagieren. Wahrscheinlich weil Ringel einfach gute Laune machen und sich zu allem super kombinieren lassen. Bestimmt wird es bald auch wieder haufenweise T-Shirts mit Anker- und Seemannsmotiven geben. Die sollten wir allerdings links liegen lassen, denn davon hatten wir wirklich schon genug. Schöner sind ausgewaschene Ringelshirts in Vintage-Optiken, die dann zu leichten Bundfaltenhosen mit üppigem Hüftvolumen kombiniert werden. Auch stark ausgewaschene Denims in Form von Boyfriends oder Tulpenröcken passen zum Look, Hauptsache es sieht nach Lieblingsoutfit aus. Wer wie ich auf mädchenhafte Sommerkleider steht kombiniert zum weißen Baumwoll-Hängerchen einfach einen hauchdünnen, geringelten Jerseyschal und ein blaues Jäckchen in Vintage-Optik. Am besten gefallen mir persönlich die richtig ausgewaschenen Blautöne, die super zu Jeans, aber auch zu weißen Sommerkleidern aussehen.
Die Frühlingsgefühle kommen bei mir immer mit dem Blick auf die ersten Sommerkollektionen auf. Ganz unabhängig vom Wetter hebt sich meine Stimmung, wenn ich sehe, dass alles wieder pudriger, leichter, farbenfroher wird. In den letzten Tagen bin ich der Frage nachgegangen, welche Farben wir uns in diesem Jahr in den Kleiderschrank hängen sollten. Und damit sich jeder selbst sein Bild machen kann habe ein paar Collagen gemacht, die ich euch jetzt nach und nach vor die Füße werfen werde. Natürlich brauchen wir noch nicht direkt mit den hochsommerlichen Styles anfangen, aber ein wenig lebendiger und wärmer dürfen die Farben ruhig sein. Ich bin in diesem Jahr ein ganz großer Fan von allen pudrigen Nude-Tönen, aber auch die frischen Beerenfarben haben es mir angetan. Und mit denen möchte ich auch direkt anfangen, das ist zwar das sommerlichste aller Themen, aber irgendwie ist mir jetzt danach. Außerdem spricht nichts dagegen auch jetzt schon ein paar Accessoires oder Teile zu unseren noch notwendigen Winterklamotten zu kombinieren. Vielleicht bringt das ja was und der Sommer kommt schneller…
In der letzten Woche habe ich dank Berliner Fashionweek und Bread & Butter so viel gesehen, dass ich schon fast den Überblick verliere. Jetzt versuche ich aber mal aus meinem Gekritzel im Notizbuch, meinen Fotos und dem was ich noch im Kopf gespeichert habe zusammenzufassen. Da das Thema Hosen wahnsinnig spannend ist, fange ich damit auch gleich an. In Sachen Jeans haben mir eigentlich alle Firmen auf der Bread & Butter bestätigt, dass die Skinny am stärksten verkauft wird. Trotzdem sind die Boyfriends und skinny Boyfriends ein riesen Thema, und an der modebewussten Fashionweek-Besucherin habe ich auch selten Skinny, sondern eher Boyfriend entdeckt. Auf der Fashionweek selbt dominierte ganz klar die Bundfaltenhose. Edel in glänzenden Seidenstoffen oder Glitzeroptiken, cool mit tiefem Schritt und auf der Hüfte sitzend. Glanzleggings dürften sich so langsam verabschieden, dafür wird das Thema Leder immer stärker. Die Lederleggings hat eigentlich in fast keiner Kollektion gefehlt und dürfte im nächsten Winter somit ein wirkliches Key-Piece sein. Sowohl auf den Schauen, als auch getragen und auf der Bread & Butter habe ich viele „Jogginghosen“ gesehen. Nicht immer nur in Jersey oder Molton, teilweise auch in Satin- oder sogar Seidenqualitäten. Wichtiges Detail sind hier die Bündchen am Beinabschluss, und je nach Material können diese Hosen lässig zu Sneakern oder sexy zu High Heels getragen werden. Die wichtigste Aussage war für mich, dass das Hüftvolumen bleibt bzw. stärker wird - egal ob bei sportlichen, coolen, femininen oder eleganten Hosen. Bei Chinos, Jodhpurs, Sarouels und Boyfriends also auf jeden Fall zuschlagen. Ein super Styling macht hier übrigens Tatort-Komissarin Friederike Kempter vor.
Alle Highlights findet ihr in unserem Fashion Week Special





Letzte Kommentare